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Wachsausschmelzverfahren

Das Wachsausschmelzverfahren ist die wohl am meisten verbreitete Form des Kunstgiessens.

Aus dem angelieferten Modell wird eine Negativform aus Silikon und Gips hergestellt. In dieser wird nun ein Wachspositiv gemacht. Danach wird das Einguss- und Entlüftungssystem angebracht. Nun wird eine feuerfeste Form aus Schamotte aufgebaut. Im Trocknungsofen wird die Form anschliessend bei ca. 700° C gebrannt, wobei das Wachs ausgeschmolzen wird. In den entstandenen Hohlraum kann nun das flüssige Metall vergossen werden.

Da bei diesem Herstellungsprozess das «Wachsmodell» verloren geht, spricht man auch vom Verfahren mit dem verlorenen Modell. Der französische Begriff «à cire perdu» sowie der Englische «lost wax method» beschreiben das «verlorene Wachs» sehr präzis.